Das heutige Haus der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig wurde in den Jahren 1898 und 1899 als Villa für den Buchhändler und Unternehmer Robert Julius Klinkhardt von dem Leipziger Architekten Max Pommer errichtet. Von ihrer Errichtung bis Ende des 2. Weltkrieges diente die Villa als repräsentativer Wohnsitz. Danach wechselte die Nutzung von einem Geldinstitut der sowjetischen Besatzungsbehörden zu einem Gästehaus der SED-Bezirksleitung Leipzig und schließlich zu einem Veranstaltungs- und Bürogebäude mit Gastronomie als "Haus des Lehrers". 1995 bezog die Akademie – vom Freistaat Sachsen finanziert – mit ihrer Geschäftsstelle und einigen Forschungsstellen ihr erstes eigenes Domizil: die Villa Klinkhardt am Eingang des Leipziger Musikviertels.

Anfahrt

Sie erreichen den Hauptsitz in der Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Hauptbahnhof: u.a. Straßenbahn Linie 9, 14, Bus 89 (bis Haltestelle „Neues Rathaus"), S-Bahn (bis Wilhelm-Leuschner-Platz)
Weitere Informationen unter www.l.de/verkehrsbetriebe/fahrplan

Holzgetäfelter Raum mit großen Fenstern, ovalem Tisch und Ledersesseln
Rückseite einer historischen Villa, links im Bild steht ein Baum

360-Grad-Rundgang durch Foyer, Sitzungssaal, Wintergarten und Akademiegarten

Eingangsportal einer historischen Villa, über der Tür steht "Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig"
Fot: Dirk Brzoska
Treppenaufgang aus Holz im inneren einer historischen Villa, im Hintergrund ist ein großes Fenster zu sehen

Fotos: Dirk Brzoska